WortbedeutungRitual - lat. rituales "den religiösen Brauch betreffend". Im Lexikon, Brockhaus Psychologie findet man eine ganze Abhandlung über die Begriffe Rituale und Ritualisierung was als "zeichenhafte Abwandlung eines ursprünlich zweckvollen Verhaltens" definiert wird.
Es lässt sich daher unschwer erkennen wie häufig die beiden Begriffe, Rituale und Ritualisierung falsch verwendet werden. Auch ich wende den Begriff Ritual häufig in der Hundeeziehung an, für einen immerwiederkehrenden Ablauf oder Handlung. So scheint auch die Kätzin, Sundari, rechts auf dem Bild ein Ritual an meinem Kraftplatz zu zellebrieren.
Die hier vorgestellten Übungen und Rituale können problemlos ausprobiert werden und haben nichts mit Geisterbeschwörung zu tun. Man kann sie auch durchführen ohne Erfahrung im schamanischen Reisen zu haben. 
Der Schamanische Atem (Übung)Dies ist eine Atemtechnik, die zur Entspannung, zum Kräftesammeln und zur Vorbereitung schamanischer Reisen dient. Dies ist eine Übung aus dem Buch, Die Kraft der Indianer von Kenneth Meadows.
Die Übung wird im 3 3 4 4 Takt durchgeführt. Setzen Sie sich an Ihren Kraftplatz und legen Sie die Hände übereinander, die rechte über die linke. Sie können die Übung aber auch an einem anderen Ort durchführen, zum Beispiel während eines schwierigen Gesprächs mit dem Chef?
Atmen Sie nun tief und ruhig durch, während des Einatmens dehnt sich der Bauch nach vorne, um die Lungen ganz und gar mit Sauerstoff zu füllen. Während des Ausatmens wölbt sich der Bauch nach innen, um die Lungen vom verbrauchten Sauerstoff zu entleeren. Kein Flachatmiges Schulteratmen. Man atmet 3 Sekunden lang tief ein und stellt sich dabei goldene Kugeln voller Licht und Energie vor, die man einatmet und dabei in Gedanken die eine Hälfte des Mantras "Mana" nämlich Maaaa sagt. Dann wird der Atem 3 Sekunden lang angehalten. Nun spricht man in Gedanken die zweite Hälfte des Mantras, Naaa, während man 4 Sekunden lang ausatmet. Am besten spricht man dies laut. Es gibt aber Situationen, in denen dies nicht möglich ist. Danach pausiert man 4 Sekunden.
Die Übung wird viermal hintereinander durchgeführt. Später kann sie auch länger, aber höchstens vier Minuten lang durchgeführt werden. Manche Menschen bemerken ein Krippeln in den Fingern, oder die Handflächen fühlen sich heiss an, so als hielte man die goldenen Bälle fest. Dies ist nicht weiter schlimm, es bedeutet einfach, dass sämtliche Zellen den durch die Übung zugeführten Sauerstoff aufgenommen haben.
Das Mantra "Mana" kennt man aus der hawaiianischen Sprache, es entstammt aber vermutlich einer älteren Zivilisation. Es bedeutet Kraft verleihen, befähigen. "Ma" ist der aktive Yangteil und "Na" der passive Yinteil.  To top

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